Ernährungsberatung für Hunde

Thierolf1 Werner Thierolf mit seinen Hunden Bina und Nika (†)

 

Für ein harmonisches Zusammenleben mit unseren Hunden gehört auch, die Nahrung den Bedürfnissen des  Hundes anzupassen. Der Weg zur gesunden Ernährung ist nicht schwer, kreuzt sich aber mit verschiedenen anderen Faktoren, die entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit unserer Hunde nehmen. Ich meine hier insbesondere Erbkrankheiten und schädliche Umwelteinflüsse (z.B. dauerhafte psychische Belastungen, elektromagnetische Strahlungen etc.). Die nachfolgenden Informationen können Ihnen helfen eine stabile gesundheitliche Basis für Ihren Hund aufzubauen bzw. kranken und allergiebelasteten Hunden zu helfen. Natürlich nur wenn die Besitzer das auch in der Ernährung der Hunde umsetzen. Das könnte so einfach sein, wenn nicht viele Tiernahrungsunternehmen  ihr “Super gutes Hundefutter” verkaufen wollten und damit natürlich erheblichen Einfluss auf die Entscheidung der Hundebesitzer nehmen. Vielleicht machen sich die Hundebesitzer mal Gedanken darüber warum gerade diese Unternehmen immer wieder ihr Futterkonzept ändern, plötzlich getreidefreie Produkte anbieten, Rindfleisch nicht mehr Hauptfleischbestandteil des Futters ist, sondern exotische Fleischsorten zum Einsatz kommen. Es ist mühsam darüber zu philosophieren, warum, wieso, weshalb was gemacht wird. Wir sollten besser versuchen mit der Natur zu gehen und nicht künstliche, minderwertige, hocherhitzte Bestandteile weder uns, unserem Hund noch anderen Tieren zuzumuten.  Zum Thema Fütterung habe ich auf meinen Beratungsseiten einige Berichte ins Netz gestellt, die zum Nachdenken anregen sollen.

Bei detaillierten Fragen oder auch einer passenden Ernährungsberatung für Ihre Hunde, wenden Sie sich direkt an mich. Wir können dann gerne einen Termin vereinbaren bzw. abstimmen, wie wir hier verfahren können. In dem Naturladen des Zentrums für Hundefreunde finden sich speziell ausgesuchte Fütterungskomponenten, die hervorragend in naturbelassene Fütterungskonzepte passen und darüber hinaus verzweifelten Hundehaltern helfen können.

Ich habe hier einige meiner kleinen Berichte zu unterschiedlichen fütterungsrelevanten Themen veröffentlicht:

 

  • Trockenfutter oder Feuchtfutter
  • BARF, die Lösung aller Futterprobleme?
  • Der Hund ist kein Wolf
  • Gesundheitsbelastende Probleme bei Fütterung mit industriell hergestelltem Futter
  • Hundeernährung by Thierolf
  • Probleme mit der Bauchspeicheldrüse

 

Trockenfutter oder Feuchtfutter

Trockenfutter aus dem Sack portionsgerecht verfüttern, geht schnell, macht keinen großen Aufwand und wird nahezu rückstandsfrei  vom Hund gefressen. Der Hundenapf bleibt sauber, keine Gabel, kein Löffel werden von der Zubereitung des Futters schmutzig. Alles muss schnell gehen, alles soll im Futter enthalten sein,  genau das richtige für bequeme, alltagsgestresste Menschen. Ebenso ist es mit industriell hergestelltem Feuchtfutter aus der Dose. Eine schnelle einfache Sache.  Auch der Mensch selbst ernährt sich, oft aus Zeitgründen mit Fertignahrung. Ruck zuck in die Mikrowelle, einige Minuten warten….schnell essen…..fertig! Warum soll mit dem Hund dann anders verfahren werden?

Wenn Sie gerne zum Arzt gehen, sich für Gewöhnlich zwischendurch mal die eine oder andere Nahrungsergänzung und das eine oder andere Präparat gegen Verdauungsstörungen, Völlegefühl etc. einwerfen, na dann ist diese Ernährungsweise geradezu ideal. Sind sie gerne mit ihrem Hund in der Gesellschaft von Tierarztbesuchern im Wartezimmer, haben Sie ein überdurchschnittlich gutes monatliches finanzielles Budget zur  Verfügung, na dann ist das natürlich auch für ihren Hund das richtige. Überhaupt, wenn Werbungen in Zeitschriften, in Rundfunk und  Fernsehen diese „ideale Fütterung“ empfehlen, muss das doch richtig sein. Was Besseres kann es doch nicht geben. Oder?

In der Regel ist ein Fertigfutter für Hunde über 40 Grad Celsius erhitzt. Das Ergebnis dieser Erhitzung ist vollkommen enzymfrei. Für was braucht ein Lebewesen schon Enzyme? Der Körper wird schon ausreichend dafür sorgen. Tut er in vielen Fällen aber nicht. Daher muss ich sowohl bei meiner Ernährung, als auch bei der Ernährung meines Hundes darauf achten, dass ich dem Körper genügend Nahrungsenzyme zuführe. Was sind Enzyme?

Enzyme sind komplexe Proteinmoleküle, die von allen tierischen und menschlichen Zellen hergestellt werden. Enzyme sind sehr wichtig, da sie die großen Nahrungsmoleküle in kleinere Einheiten aufspalten, die dann von den Zellen aufgenommen werden. Enzyme sind die treibende Kraft unseres Körpers, die jede einzelne Funktion, die für unsere täglichen Aktivitäten nötig sind, ausüben und die notwendig sind, um uns am Leben zu erhalten. Sie sind verantwortlich für alle Funktionen jedes einzelnen Organsystems in unserem Körper. Zusätzlich zu unseren Immun- und Abwehrsystemen benötigen wir Enzyme nicht nur um Nährstoffe aufzunehmen, zu verdauen und zu absorbieren, sondern auch um zu sehen, zu hören, zu riechen, zu schmecken, zu atmen und um uns zu bewegen.

Die Ansicht mit den Enzymen teilen auch Dr. D. A. Lopez, Dr. R. M. Williams, M.D., PhD und M. Miehlke, M.D., die genau so darüber schreiben.

Enzymhaltig ist Rohkost, z.B. rohes Fleisch, Innereien, Gemüse, Obst, Milchprodukte etc. Heute gibt es aber auch schon Fertigfuttersorten, die enzymhaltig sind. Besondere Herstellungsverfahren machen das möglich. Es versteht sich von selbst, dass es sich hierbei um naturbelassene Futtersorten handelt, die KEINE synthetischen Zusätze  enthalten und aus sehr hochwertigen Rohstoffen hergestellt werden.  Jeder Hundehalter muss hier genau vergleichen und sollte sich einige grundlegende Kenntnisse über die Ernährung des Hundes aneignen. Dafür bieten wir in unserer Hundeschule Ernährungsabende an, da wir der Meinung sind, das dieses äußert wichtige Thema zur Schulung von Hundehaltern gehört. Jeder Hundehalter sollte in der Lage sein zu unterscheiden, ob er hier nur ein preisgünstiges, minderwertiges Futter oder ein Futter von einem angemessenen Preis-/Qualitätsverhältnis erworben hat. Ob ein Mensch seinem Hund lieber Trocken- oder Feuchtfutter geben möchte, oder eine kombinierte Variante anbietet,  liegt im Ermessenspielraum eines jeden Hundehalters.

 

BARF, die Lösung aller Futterprobleme?

Wie wurden die Hunde früher gefüttert, als es noch nicht üblich war Fertigfutter zu kaufen?  In den letzten Jahren haben dies gewissenhafte Hundehalter wieder erkannt und haben sich der Biologisch Artgerechten Rohkost-Fütterung (BARF) angeschlossen.  Hier wird in der Fütterung der Hunde ausschließlich Rohkost, wie rohes Fleisch, Knochen, Geflügelhälse, Obst und Gemüse zubereitet. Eine überaus positive Entwicklung in der Ernährung der Hunde und ein Weg gesund zu füttern.  Dennoch birgt es seine Gefahren, weil u.a. auch mehr und mehr Hersteller und Händler mit diesem Trend neue,  große Geschäfte machen möchten.  Minderwertiges Fleisch, teilweise aus Schlachtabfällen zusammengetragen, abgeholt gegen Bezahlung und weiterverarbeitet, wieder in den Handel gebracht und als hochwertige Ware den BARF-willigen zu äußerst günstigen Preise verkauft. Das ist nicht nur sehr bedenklich, sondern kann sich für den Hund auch negativ auswirken. Wie auch in dem Trockenfutterbereich möchte der Kunde seine Ware günstig einkaufen und dafür eine gute Qualität erhalten. Was er so günstig gekauft hat, entspricht aber keines Falls den Qualitätsansprüchen, die gewissenhafte Barfer an die Rohware stellen. Schade, dass gut Ansätze durch unsinnige Preisvergleiche, statt Qualitätsvergleiche wieder in Frage gestellt werden müssen. Es gibt Menschen, die sich ernsthaft erzählen lassen, dass 500g Rindfleisch zum Preis von 1,50€ hochwertiges Muskelfleisch vom Rind sein soll. Meist wird über das  Internet und den Versandhandel bestellt! Oft ist Fleisch, bis es zum Kunden kommt, angetaut bzw. fast komplett aufgetaut. Macht nichts sagen diese Händler, dem Hund schadet das nicht. Wie lange muss der Kunde diesen Händlern noch beweisen, dass sie uns weiter so veralbern können?
Prüfen sie genau die Herkunft des Fleisches. Lassen Sie sich nachweise geben, von welchen Schlachtbetrieben das Fleisch ist und was für Fleisch verwendet wurde. Können die Nachweise nicht erbracht werden, Finger weg von diesen Händlern. Unter den schwarzen Schafen gibt es aber auch gewissenhafte Händler, denen die Gesundheit der Hunde sehr am Herzen liegt. Diese gilt es herauszufinden.

Wir empfehlen unsere sehr hochwertigen Fleisch-Komplett-Menüs, die u.a. auch Welpen  ab der 4. Lebenswoche (Menü 1), allergiegeplagten Hunden (Menü 2 und 3) und selbstverständlich auch allen gesunden Hunden gefüttert werden können. Hier können Sie beim Barfen keine Fehler machen, es ist einfach und auch für kleine Hunde leicht zu portionieren. Im Übrigen ist es, rechnet man alle Zutaten, sowie den Aufwand zusammen, im Verhältnis zu anderen hochwertigen Rohfleischangeboten, sehr preisgünstig. Für Hunde, die täglich ihre Barf- Rationen bekommen ist das unsere TOP-Empfehlung. Wir konnten mit diesen Fleischmenüs schon sehr vielen Hunden helfen, die Magen-Darmprobleme hatten oder unter allergischen Problemen litten. 

Weiter sollte unbedingt Beachtung finden, dass die übermäßige Verabreichung von Zusatzpräparaten zu einer BARF-Ration inkonsequent und riskant ist. Inkonsequent, weil synthetische Zusätze oder Konzentrate aus natürlichen Vitamin- und Mineralstoffquellen wohl kaum im Labor von 'Mutter Natur' aufbereitet wurden. Und riskant, weil durch die Bei-Fütterung in Kombination mit dem hohen Eiweißgehalt der BARF-Ration, eine hohe Stoffwechselbelastung besteht, die die Gefahr von Leber- und Nierenstörungen deutlich erhöht.

Außerdem müssen pflanzliche Bestandteile und Obst besonders aufbereitet werden. Bereitet man das selbst zu ist das ein nicht zu unterschätzender Aufwand. Warum erkläre ich kurz an einem Beispiel:

Eine Mohrrübe hat im frischen Zustand, also dann wenn sie frisch aus der Erde kommt, den höchsten Vitamingehalt, der aber für den Hund, sofern er die Mohrrübe roh frisst – gemessen am Gehalt verdaulicher Vitamine – gegen Null geht, da sich die Vitamine innerhalb der Zellmembran befinden und der Hund nur im ungenügenden Maße im Stande ist, diese Zellmembran während der Verdauung aufzulösen. Eine sinnvolle Fütterung mit rohem Getreide, Obst oder Gemüse ist demnach wohl nicht möglich.
Also müssen die pflanzlichen Bestandteile durch geeignete Verfahren so aufgeschlossen werden, dass der Hund die enthaltenen Nährstoffe auch in die Blutbahn aufnehmen kann (z.B. durch pürieren und unter einer bestimmten Temperatur vor garen).

Der Hund ist kein Wolf

  • Der Wolf legt viele Kilometer bei der Nahrungssuche zurück
  • Er braucht sehr viel Energie um seine Beute ausfindig zu machen, zu jagen, seine Beute zu stellen und zu erlegen.
  • Auch das Fressen der Beute ist mit viel Energieaufwand verbunden
  • Der Nahrungstisch des Wolfes ist nicht jeden Tag reich gedeckt
  • Unsere Hunde haben in menschlicher Obhut täglich feste Fütterungszeiten
  • Der komplette Vorgang vom Jagen bis zum Fressen der Beute fällt für unsere Hunde in der Regel aus (das wäre artgerecht).
  • Der Energiebedarf eines Familienhundes kann nicht mit dem eines Wolfes verglichen werden.

    Einen Hund nur mit einem zu hohen Fleischanteil zu füttern um angeblich der Natur des Hundes gerecht zu werden, wäre überaus schädlich für die Gesundheit des Hundes. Der hohe Eiweißanteil innerhalb der Fleisch-Fütterung wird vom Organismus des Hundes erheblich länger kompensiert als z. B. die Belastung des Stoffwechsels durch synthetische Zusatzstoffe und synthetische Vitamine. Trotzdem stellt diese Eiweißüberversorgung eine zusätzliche Stoffwechselbelastung dar, die auf Dauer ebenfalls zu Störungen der Leber- und Nierenfunktion führen kann.

 

Gesundheitsbelastende Probleme bei Fütterung mit industriell hergestelltem Futter

  • Allergien auf Grund von minderwertigen Rohstoffen, Haltbarkeitsmachern, synthetischen Vitaminen und Mineralstoffen usw.
  • Zu schnelles Wachstum junger Hunde durch zu proteinhaltiges Futter
  • Verdauungs- und Stoffwechselprobleme  durch Schädigung der Darmflora
  • Organische Schäden, besonders durch zu hohe Anteile und künstlich hergestelltes Vitamin D3, Vitamin E und synthetisches Beta-Karotin
  • Minderwertige Fellqualität, auch anhaltender Fellverlust
  • Hormonelle Disharmonie und Förderung von Krebserkrankungen
  • Kein stabiles Immunsystem und somit Resistenz gegen Krankheiten
  • Störung der Eigenvitaminherstellung. Der gesamte B-Vitaminkomplex wird  z.B. beim gesunden Hund im Dickdarm während des Verdauungsprozesses hergestellt.

 

Hundeernährung by Thierolf

Man kann sich die Ernährung des Hundes fürchterlich kompliziert machen. Das Ernährungskonzept „Hunde-Ernährung by Thierolf“ in der Kombination Fleisch mit ausgewogenem, absolut naturbelassenen Trockenprodukten bietet allen Hundebesitzern eine hervorragende Alternative und macht die Ernährung der Hunde einfach und übersichtlich. Besonders hilflos sind Hundebesitzer, wenn ihre Hunde tatsächlich an Allergien oder  organischen Schäden leiden. Über Ausschlussdiäten wird dann bei Allergien über einen längeren Zeitraum ermittelt auf welche Anteile der Hund reagiert. Auch bei organischen Schäden müssen zunächst Diäten eingehalten werden. Viele Medikamente schädigen den Organismus und die Darmflora des Hundes. Es ist ein Teufelskreis, der nicht einfach zu behandeln ist. Ich persönlich nehme von Ausschlussdiäten Abstand, da ich hier größeren Schaden als Nutzen für die Hunde sehe. Hunde mit hochwertigen Rohprodukten und verlässlichem Trockenfutter ohne jegliche Zusätze, schonend aufbereitet und von absolut hochwertiger Qualität gefüttert, hätten so manchem Hund und deren Besitzer sehr viel Leid und Kummer sowie Behandlungskosten erspart.

 

Probleme mit der Bauchspeicheldrüse

Jeder der schon einmal einen Hund mit organischen Problemen hatte, z.B. Bauchspeicheldrüsen-Problemen, muss unbedingt die Ernährung anpassen. Häufig mehrmals pro Tag in kleinen Portionen füttern und genau darauf achten mit welchen Komponenten er das vorbereitet.
Die Bauchspeicheldrüse ist für die Anreicherung der Nahrung mit Enzymen im Verdauungsprozess zuständig. In komplizierten Prozessen werden Proteine, Fette und Kohlenhydrate mit speziell dafür in der Bauchspeicheldrüse produzierten Enzymen für den Stoffwechsel aufbereitet.  Eine optimale Nutzung im Stoffwechsel des Hundes kann nur stattfinden, wenn die Nahrung dafür brauchbar gemacht wird. Ist die Drüsenfunktion gestört, z.B. über Entzündung, so wird dies für den Hund erhebliche Folgen haben. Neben der Enzymproduktion für die Verdauungssäfte  findet auch eine Insulinproduktion statt. Eine Einschränkung der Insulinproduktion führt letztendlich zur Diabetes und einem erhöhten Krebsrisiko beim Hund. Eine nicht ausreichend Enzymproduktion z.B. für die Fettverdauung führt über Veränderungen von Haut und  Fell, über heftiges  Jucken bis zu erheblichen Durchfällen und damit drastischer  Abmagerung. Das Immunsystem  ist geschwächt, dadurch ist der Hund anfälliger gegen Krankheiten. Auch das Krebsrisiko ist erhöht.

Eine sehr belastende Situation für den Mensch und natürlich ganz besonders für das Tier. Wie können wir helfen?

Im ersten Schritt muss über den Tierarzt bzw. Tierklinik festgestellt werden, welche Erkrankung vorliegt. Ist eine Ursache in Verbindung mit der Bauchspeicheldrüse diagnostiziert, z.B. gestörte Fettverdauung, werden die betroffenen Hunde nicht um einen Diätplan herumkommen. Bei einer exokrinen Pankreasinsuffizienz evtl. sogar ein Leben lang.

Vorschlag zu einem Diätplan bei gestörter Fettverdauung auf Basis eigener Erfahrungen mit einem Hund:
Bitte neben den Nahrungsportionen, die mehrmals (3-4-mal) über den Tag verteilt werden, keine Leckereien zusätzlich füttern. In dem nachfolgend aufgeführten Beispiel ist nur schonend zubereitetes, naturbelassenes Futter ohne Zusätze verwendet worden.  Neben einem Fleischmenü mit 45% Rinderpankreas wurde der Nahrung zusätzlich noch ein vom Tierarzt verordnetes  Enzympräparat zugesetzt. Ebenso wurde einer Mahlzeit zur Stärkung des Immunsystems und des Stoffwechsels ein Kräutergranulat zugesetzt. Besonders möchte ich darauf hinweisen, dass in schweren Fällen, wegen eines heftigen Durchfalls,  ein langsamer Nahrungsaufbau notwendig wird. Helfen können hier auch eine Begleitung mit homöopathischen Präparaten. Gekochter Kartoffelbrei in der Mischung mit sehr magerem Fleisch kann für den Übergang auf meine Empfehlung helfen, die übrigens in der Praxis mit sehr gutem Erfolg angewendet wird. Es versteht sich von selbst, dass hier eine genaue Abwägung von Fall zu Fall notwendig ist. Bei dem Beispiel geht es um einen Hund mit einem Gewicht von 35 kg.

Ca. 9:00 Uhr:  Erste Mahlzeit ca. 200g kaltgepresstes, enzymhaltiges Trockenfutter mit Kaninchenfleisch plus ca. 110g Natur-Dosenfutter sowie ca. 3/4 Meßlöffel  Enzympulver  vermischen und ca. 15-30 Minuten zum Einwirken der Enzyme stehen lasse.

 Ca. 15:00 Uhr: Zweite Mahlzeit 150 g Fleisch (Pankreas-Menü) plus 100g Natur-Dosenfutter vermischen und mit ½ Meßlöffel  Enzympulver anreichern. Ca. 15-30 Minuten zum Einwirken stehen lassen, dann  ca. 1/2 Teelöffel Kräutergranulat dazu und anschließend verfüttern.

Ca. 19:00 Uhr: Dritte Mahlzeit 150 g Fleisch (Pankreas-Menü) plus 100g Natur-Dosenfutter vermischen und mit ½ Meßlöffel Enzympulver anreichern. Ca. 15-30 Minuten zum Einwirken stehen lassen, dann verfüttern.
 

    • Bei Durchfall 5 Globuli, in dem bekannten Fall zeigte China C30 eine gute Wirkung (bitte hier fachlichen Rat über Tierarzt oder spez. Homöopathen einholen), evtl. nach einer halben Stunde wiederholen, den Rest des Tages Diät. Am nächsten Tag wieder normal füttern. Für die Mahlzeiten die Enzyme auf ca. 1 Meßlöffel erhöhen und länger vor dem Verfüttern einwirken lassen. Langsam die Enzyme wieder auf o.g. Mengen geben.
      Trinken ohne Begrenzung.
      Streng verboten: zu viel Fett, Getreide,  Milch, Fisch,  Hundekuchen, Trockenkauartikel

Vielleicht konnte ich den einen oder anderen Hundehalter mit meinen kleinen Beratungsartikeln erreichen, zum Nachdenken anregen oder auch Denkanstöße liefern, die helfend eingesetzt werden können. Über unsere über 30-jährige Erfahrungen im Verkauf von Tiernahrung, besonders aber auch über die Hundeschule und den Hundesalon, können wir in der Ernährung der Hunde individuell beraten. Auch in speziellen Fällen der Hundepflege z.B. bei Haut- und Fellproblemen. Möchten Sie weitere Informationen oder auch spezielle Beratungsgespräche, dann setzen Sie sich mit uns Verbindung. Dies ist per Telefon 06163/3960 oder auch par Mail w.thierolf@t-online.de möglich.