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Ausbildung von Diabetikerwarnhunden

In den vergangenen Jahren sind immer wieder Anfragen zur Ausbildung von Diabetikerwarnhunden gekommen. Vor vielen Jahren habe ich bereits einem Diabetiker bei der Ausbildung seines Hundes geholfen. Aktuell gibt es immer wieder Projekte in meiner Hundeschule, wo es um die Ausbildung von Diabetikerwarnhunden geht. Vorrangig wird in der Vorbereitung der Ausbildung von den Klienten der finanzielle Teil in den Vordergrund geschoben. Gerade in der Ausbildung dieser Hunde ist eine sehr genaue Betrachtung der Qualität des Ausbildungskonzeptes äußerst wichtig. Die Qualität ist allerdings in den Beratungsgesprächen nur sehr schwer von den Klienten zu beurteilen und daher gehen viele in ihrer Entscheidung für eine Ausbildungsstätte einen Weg, der nicht immer so optimal verläuft. Mein Weg ist daher, die Interessenten in einem sehr ehrlichen, offenen Erstgespräch eingehend zu beraten. Auch der finanzielle Aspekt wird hier behandelt. Gerade hier gibt es Möglichkeiten, wie man unterstützt werden kann. Mein Konzept ist die Ausbildung direkt mit dem Klienten bzw. deren Familie. Grundsätzlich ist es aus meiner Sicht keine leichte Aufgabe in einer Familie einen Diabetikerwarnhund zu erziehen und zu integrieren. Nicht alle werden aus den unterschiedlichsten Gründen das Ziel erreichen. Aber für die, die es geschafft haben, bietet der Hund eine große Sicherheit und Hilfe im Alltag.
 
Hinweise für Diabetiker, die Hilfe bei der Ausbildung eines Hundes suchen:
Es ist zu unterscheiden, ob der Hund als Welpe oder als älterer Hund zu den Klienten kommt. Wenn ein Welpe gewünscht wird ist ein Auswahlverfahren beim Züchter vor Übernahme notwendig. Kommt der Welpe ohne Auswahlverfahren und ohne Wissen der Hundeschule Thierolf zu dem Klienten wird ähnlich verfahren, wie mit einem etwas älteren Hund (z.B. über Tierschutz etc.) Hier erfolgt zunächst eine Prüfung auf Eignung, die nicht mit einem einmaligen Treffen getan ist. Mehr dazu bei Anfrage. Der beste Fall ist für mich immer die Beratung und Begleitung der Familie mit Auswahlverfahren zu einem Welpen, der später neben der grundlegenden „Familienhundeerziehung“ eine spezielle Aufgabe für eine Frühwarnung mit Anzeige und weiteren Handlungsfolgen bekommen soll.

Aus meiner Sicht ist es notwendig, zu Beginn der Ausbildung gewissenhaft von beiden Seiten eine klare Planung vorzunehmen, die gemeinsam Schritt für Schritt nach den Gegebenheiten des Klienten und deren Familie die Umsetzung der Ziele vorsieht.

Hier ein Beispiel von der Ausbildung eines West Highland Terriers für einen Diabetiker, Typ 1:

Earl, ein West Highland Terrier, der bei der Erstanfrage des Klienten bereits in der Familie war. Wie wir schnell feststellen konnten, verfügte der kleine Bursche über ein enormes “Naturtalent”, so dass wir in der Ausbildung zu Beginn die Bindung zwischen Mensch und Hund weiter ausgebaut und gefestigt haben. Über nur wenig Geruchskonditionierung, aber viel Beobachtung des Verhaltens des Hundes und zielgerichteter Erziehung, konnten wir sehr schnell einen Weg finden einen hochtalentierten Hund zu einem gewissenhaften Helfer für seinen Menschen auszubilden.