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Der Überbegriff Servicehunde steht in der Hundeschule Thierolf für Therapiebegleit-, Behindertenbegleit- MS-Begleit- und Diabetiker- sowie Epilepsiewarn-Hunde.

Nach dem internen Qualitätsstandard „Fit for dog assistance by Thierolf“ wurden in den vergangenen Jahren schon sehr viele Teams in der Hundeschule ausgebildet.

Wir bitten alle Interessenten sich mit uns direkt in Verbindung zu setzen. Das erste Gespräch dient immer dazu eine detaillierte Beratung durchzuführen. Wir können Ihnen versichern, dass wir ganz besonders in der Ausbildung für Hunde in der Hilfe für bedürftige Menschen mit Herz dabei sind. Es ist uns ein besonderes Anliegen gerade hier zu helfen.

Nachfolgend einige Ausbildungs-Beispiele:

Hunde im professionellen Einsatz in sozialen Einrichtungen, Schulen, Therapiepraxen etc.:

Ausbildung von DAT-Teams (dog assisted therapie). Hier werden Teams ausgebildet, die ihre Hunde professionell einsetzen möchten. Ergotherapeuten, Sozialpädagogen, Heilpädagogen, Heilerziehungspfleger, Lehrer……..etc. bekommen nach eingehendem Vorbereitungstraining und Feststellung der Eignung der Hunde in drei DAT-Stufen vermittelt, wie Sie ihre Hunde einsetzen können und auf was sie im Einsatz achten müssen. In zwei Wesenstests und einem Team-Test können die Teams dann ihre Qualifikation nachweisen. Interesse? Dann melden Sie sich bei uns unter 06163/3960 oder 0171/6529294. Eine kleine Übersicht zur Ausbildung erhalten Sie auf der Seite DAT-Ausbildung
Hier vier DAT-Gruppen nach bestandener Abschluss-Prüfung.

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Am 28.06.2014 fand ein Tagesseminar zu dem Thema: Hundegestützte Therapie / Pädagogik mit Autisten statt. Die Referenten Lars Edelbruck und Werner Thierolf konnten den Teilnehmern im Laufe des Tages sehr viele fachliche Informationen zu Autismus und dem Aufbau von Hundeeinsätzen vermitteln. Dieses Seminar war der Start für hoffentlich weitere interessante Seminare zu hundegestützten Einsätzen. Sollte Interesse an den Seminaren der Hundeschule Thierolf zu hundegestützten Therapie/Pädagogik bestehen, bitte melden Sie sich bei uns.
Hier die Seminarteilnehmer mit den beiden Referenten:

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Aufbau einer arbeitsbegleitenden Maßnahme mit dem ausgebildete Therapiebegleithund Smöre in dem Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten. Hier wurde der Hund in der Einrichtung als „Kollege“ integriert. Kollege Hund ist ebenfalls eine spezielle Entwicklung von der Hundeschule Thierolf, wo der Ausbildungsleiter direkt in den Einrichtungen nicht nur die Einsätze zusammen mit den Teams aufbaut, sondern auch bei der Integration der Dokumentation in den zertifizierten Unternehmen mithilft.

Smöre und Mikel:

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Smöre weckt in Mikel neue Lebensgeister und neue Interessen. Der Hund wird hier von seinem Menschen für diese spezielle Aufgabe so vorbereitet und eingesetzt, dass Mikel viel Freude an dem Treffen mit dem Hund hat. Regelmäßige, gezielte Einsätze der DAT-Teams können bei der Verbesserung und Stabilisierung des Gesundheitszustandes helfen. Im Beispiel Mikel und Smöre ist das fachlich gesprochen: Funktionelle Ergotherapie (motorisch u. psychisch), gezielt Grobmotorik verbessern und basale Stimulation (Aktivierung der Wahrnehmungsbereiche und Anregung primärer Körper- und Bewegungserfahrungen)

Sam und Anja Knapp:

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Sam arbeitet gemeinsam mit Anja Knapp in der Vitos Tagesklinik für psychisch kranke Menschen in Erbach. Er wurde in einem speziell für ihn ausgearbeiteten Trainingskonzept zum Therapiebegleithund ausgebildet. Sam ist ein sehr lebendiger und kontaktfreudiger Hund, er wird in Gruppentherapien und in Einzelkontakten eingesetzt. Er schafft es, durch sein offenes und freundliches Wesen, alleine durch seine Anwesenheit für eine wohltuende Atmosphäre zu sorgen und erleichtert den Mitarbeitern der Tagesklinik oft die Kontaktaufnahme zu Menschen, die verbal nur schwer  erreichbar sind.

Ausbildung zum Therapiebegleithund mit Familienintegration

Yuka und Leonie

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Yuka dient Leonie, einer jungen Frau mit Rett-Syndrom, als Begleiterin in vielen Lebenslagen. Sei es zum Knüpfen neuer sozialer Kontakte, zur Verbesserung der Motorik durch das Streicheln des weichen Felles, als Unterstützerin und Motivationsgeberin bei vielen Therapien, als Freundin und Beschützerin sowie der Freude, die die ganze Familie mit Yuka hat! Sie hat sehr dabei geholfen aus Leonie eine selbstbewusste und willensstarke junge Frau zu machen. Auch Yuka selbst hat sehr von der Aufgabe und Ausbildung profitiert, sie ist sicherer geworden und bekommt viel Anerkennung als „Dog with job “.

Ausbildung zum Behindertenbegleithund mit Familienintegration

Flash und Timo

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Der Großpudel-Rüde wurde für Timo von 2009 bis 2011 zum Behindertenbegleithund ausgebildet. Die Ausbildung ist genau auf Timos Bedürfnisse und die Anforderungen der Familie fixiert worden. Ein tolles Projekt mit einem sehr positiven Abschluss.

Ausbildung von Servicehunden in der Familienintegration

Bijou und Carla

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In diesem Projekt geht es um die Ausbildung eines Therapiebegleit- und Epilepsiewarn-Hundes. Das Mädchen Carla Luise ist mit Beginn des Projektes Ende 2011 vier Jahre alt. Seit dem 7. Lebensmonat treten bei dem Mädchen immer wieder sehr plötzlich und unerwartet Krampfanfälle auf. Carla hat bereits schon über 180 Anfälle erleben müssen. Für die Familie ist dies eine dauernd auftretende Einschränkung der Alltagskompetenz. Es ist schon vorgekommen, dass das Kind aus vollem Lauf bei solch einem Anfall ungebremst auf den Kopf gefallen ist. Auch Treppen und sonstige Erhöhungen sind bei den Anfällen eine erhebliche Gefahr für das Kind. Parallel dazu hat Carla durch die Anfälle autistische Züge entwickelt und es fällt ihr schwer soziale Kontakte einzugehen. Im Dezember 2011 wurde ein für die Ausbildung geeigneter Großpudel-Welpe „Bijou“  in die Familie integriert. Ziel ist es, den Hund so auszubilden, dass er Anfälle rechtzeitig anzeigt, damit Vorsichtsmaßnahmen für das Kind getroffen werden können. Auch soll Bijou die soziale Eingliederungsfähigkeit des Kindes verbessern und ein Freund und Partner für Carla sein.

Aktuell werden in der Hundeschule ausgebildet:
Fünf  Diabetikerwarnhunde und zwei Hunde für eine MS-kranke Frau.